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Möbel! Trends
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| Als Neo-Romantik bezeichnete ein Journalist und guter Freund von Katja Behre deren Stil. Das traf den Nagel auf den Kopf, fand die deutschstämmige Designerin, die seit 2007 unter dem Namen Elli Popp von London aus Tapeten verkauft. Was als
Ausgleich zum regulären Job begann, entwickelte
sich schließlich zur Selbstständigkeit mit internationalem Erfolg. Für manche mögen die oft floralen, stets femininen Muster Richtung Kitsch abdriften, sie selbst schätzt deren Wirkung jedoch positiv ein. Auch wenn meine Designs
sehr dekorativ und aussagekräftig sind, verleihen die gewählten Farben den Mustern eine leichte, verträumte Nostalgie. Gut nachvollziehen lässt sich dies etwa an Tapete Magdalena (rechts), die
das Motiv der lasziven Saloon-Tänzerin aufnimmt. Beim Anbringen opulenter Muster an die Wand empfiehlt Katja Behre jedoch Sparsamkeit: Eine Tapete mit vielen Details und dunklen Farben kann, wenn im privaten und vielleicht sogar gesamten Raum verwendet, sehr schwer wirken. Würde man das gleiche Design jedoch in einer Bar
an nur einer Wand benutzen, hätte es eine vollkommen neue Wirkung und Aussage. Es kommt immer auf den Raum, die Lichtsituationen und die gewünschte Stimmung an. Mein Rat ist daher, dekorative, opulente Tapeten vorsichtig, mit viel Gefühl und Hintergrundwissen einzusetzen. Informationen unter: www.ellipopp.com |
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